Erfolgreich mit den letzten 10%

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading…

Per­for­mance Manage­ment mit Low Per­for­mern

178H

„Unter Per­for­mance Manage­ment (PM) ver­steht man eine der zen­tra­len Manage­ment­auf­ga­ben in einer Orga­ni­sa­tion. Es wird ver­sucht, die Mit­ar­bei­ter ent­lang der Stra­te­gie und den Zie­len des Unter­neh­mens so anzu­lei­ten, dass sie eine mög­lichst hohe Leis­tung erzie­len.“ (pmOne)

Wer denkt bei Per­for­mance Manage­ment nicht zuerst an die High Per­for­mer? Die­je­ni­gen, die jedes Jahr die „fet­ten Deals“ rein­ho­len, die quasi die Firma im Allein­gang ret­ten.
Der „Chuck Nor­ris“ unsere Firma.

So sieht´s aus
Sehen wir der Rea­li­tät ins Auge: Wie viele die­ser Men­schen gibt es im Markt, und wer kann sie sich leis­ten?

Wie im Spit­zen­fuß­ball möchte jedes Unter­neh­men zu gerne einen die­ser Spie­ler haben, die für unglaub­li­che Trans­fer­sum­men den Ver­ein wech­seln und ein Titel­ga­rant sind. Kann sich ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men so etwas leis­ten? In der Regel nicht.

Was bleibt uns übrig?
Wir müs­sen mit guten und durch­schnitt­li­chen Mit­ar­bei­tern ordent­li­che Ergeb­nisse erwirt­schaf­ten.
Andere Men­schen gibt es nicht oder sie sind für uns nicht erschwing­lich.

Bei der Dis­kus­sion über High Per­for­mer fal­len dabei zeit­gleich die Low Per­for­mer auf. Die „Schmud­del­kin­der“ der Orga­ni­sa­tion. Die Fau­len, die „Work-​Life Balance Fokus­sier­ten“.

In jeder Orga­ni­sa­tion gibt es ca. 10% „Low Per­for­mer“. Mana­ger, Team­lei­ter, Mit­ar­bei­ter – jede Hier­ar­chie­ebene ist ver­tre­ten. Selbst in den erfolg­reichs­ten Orga­ni­sa­tio­nen gibt es sie. Ler­nen wir also damit zurecht zu kom­men.

„Kannst Du es nicht ändern, lerne damit zu leben“- 9 Tipps für Erfolg mit Low Per­for­mern

  1. Fokus­sie­ren Sie sich auf das „Pro­blem“, igno­rie­ren Sie es nicht. Viel­fach bekom­men Mana­ger genau das, was sie tole­rie­ren. Erfolg­rei­che Füh­rungs­kräfte packen The­men an, die andere bereit sind zu igno­rie­ren (in der Hoff­nung sie wür­den dadurch ver­schwin­den).
  2. Beschlie­ßen Sie eine Umge­bung, die Best­leis­tun­gen för­dert und hono­riert.
  3. Arbei­ten Sie daran, jeden in Ihrem Team zu ent­wi­ckeln, auch die „letz­ten 10%“. geben Sie nicht auf, suchen Sie bestän­dig nach den „Trig­gern“, um auch sie zu Leis­tung anzu­spor­nen.
  4. Den­ken Sie stets daran, die guten Leis­tun­gen zu sehen. Schlechte Leis­tun­gen in einem Bereich ver­sper­ren oft die Sicht auf sehr gute Leis­tun­gen in ande­ren Berei­chen. Das „Schlechte“ über­strahlt oft das „Gute“.
  5. Eli­mi­nie­ren Sie nega­tive Ein­flüsse. Ein Low Per­for­mer kann ein gan­zes Team „run­ter­zie­hen“.
    a) Schüt­zen Sie Ihre High Per­for­mer vor Low Per­for­mern.
    b) Geben Sie Auf­ga­ben mit gerin­ger Prio­ri­tät an die „10%“
    c) Grup­pie­ren Sie alle Low Per­for­mer in einem Team. So haben Sie sie bes­ser im Blick und wer weiß, viel­leicht brin­gen Sie etwa aus­ser­ge­wöhn­li­ches zustande. Sie über die ganze Orga­ni­sa­tion zu ver­tei­len würde bedeu­ten, dass Sie viele Teams gleich­zei­tig schwä­chen.
  6. Eta­blie­ren Sie Kon­se­quen­zen von Ver­hal­ten. Posi­tive wie auch nega­tive Kon­se­quen­zen.
  7. Fin­den Sie Auf­ga­ben, die bes­ser zu den Fähig­kei­ten, Talen­ten und Lei­den­schaf­ten der 10% pas­sen. Jeder Mensch hat Talente!
  8. Inves­tie­ren Sie mehr Zeit in Ihre Leis­tungs­trä­ger als in die „10%“.
  9. Nut­zen Sie die Erfah­run­gen, um eine bes­sere Füh­rungs­kraft zu wer­den. Fra­gen Sie sich: „Was lerne ich hier gerade?“

Und nun?
In jedem Unter­neh­men gibt es diese „10%“. Das ist keine Aus­rede für schlechte Ergeb­nisse.
Wel­che Füh­rungs­kul­tur brau­chen Sie, damit sie mit Ihren vor­han­de­nen Mit­ar­bei­tern erfolg­reich sind?
Am 15. Sep­tem­ber gibt es dazu Ant­wor­ten:
„Unter­neh­mens­kul­tur – Wie die Gewin­ner den­ken und han­deln“
http://​bit​.ly/​1​E​j4tjp
Mel­den Sie sich schnell an, ich freue mich auf den einen inter­es­san­ten Vor­trag und einen ange­regte Dis­kus­sion.

Ihr

Tho­mas Früh­wein

Tho­mas Früh­wein ist Experte für Unter­neh­mens­kul­tur. Als erfah­re­ner Ansprech­part­ner beglei­tet und unter­stützt er bereits seit 2008 Orga­ni­sa­tio­nen in dem noch jun­gen The­men­feld. Als Kopf von „FRÜH­WEIN – Unter­neh­mens­kul­tur“ wid­met er sich mit sei­nem inter­na­tio­na­len Team aus 30 Spe­zia­lis­ten der span­nen­den Auf­gabe, deut­sche und inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tio­nen mit der Ent­wick­lung und Stär­kung ihrer indi­vi­du­el­len Unter­neh­mens­kul­tur zum Erfolg zu füh­ren. Tho­mas Früh­wein und sein Team ana­ly­sie­ren, bera­ten, ent­wer­fen und set­zen um.
Aus einem Guss, aus einer Hand.

Schreibe einen Kom­men­tar